Erste Rennkilometer für Lia Schrievers

Während in Deutschland wohl noch einige Wochen vergehen werden bis das Wetter Radtraining in kurzer Kleidung zulässt nutzt Lia Schrievers aktuell die perfekten Trainingsbedingungen in Südafrika um sich auf die Heimweltmeisterschaft in diesem Jahr vorzubereiten. Im Olympiajahr ticken die Uhren etwas anders, so wird auch die Weltmeisterschaft auf der schwäbischen Alb bereits am letzten Juniwochenende ausgetragen. Demzufolge gilt es schon früh in der Saison Spitzenleistungen anbieten zu können um die entsprechenden Nominierungskriterien zu erfüllen.

„Nach den langen Grundlagenausdauereinheiten der Wintermonate muss sich der Körper erst wieder an die intensiven Belastungen gewöhnen“, erklärt die zweifache amtierende Deutsche Sprintmeisterin aus den Reihen der BikeSportBühne Bayreuth. „Da kommt so ein Etappenrennen gerade recht, um wieder etwas Tempohärte zu erlangen.“

War der erste Tag mit dem knapp 25 Kilometer langen Prolog noch zum heran tasten, forderten die drei folgenden Etappen mit je fast 90 Kilometern pro Tag und bis zu 2200 Höhenmetern auf der Königsetappe ohne Zweifel ihren Tribut. Start um 5:30 Uhr um die Mittagshitze zu vermeiden und die starke Stauentwicklung auf den Trails trugen ihr Übriges bei.

Mit konstanten Leistungen auf allen vier Teilabschnitten zeigte sich die Neudrossenfelderin am Ende glücklich über den gemeinsam mit ihrer Schweizer Teampartnerin Ariane Luthi erreichten vierten Platz. Das Südafrikanische Duo Candice Lill/ Mariske Strauss fing auf der letzten Etappe noch die Sonthofenerin Nadine Rieder ab, die gemeinsam mit der Schwedin Jenni Stenerhag ein Team bildete. Platz drei ging ebenfalls an eine Paarung mit deutscher Beteiligung. Adelheid Morath (Freiburg) war mit der Südafrikanerin Robyn de Groot ins Rennen gegangen.

 

In der männlichen Konkurrenz gelang Simon Stiebjahn aus Titisee-Neustadt mit seinem Schweizer Teamkollegen Urs Huber der Gesamtsieg.

Foto: Zoon Cronje

BSB Schrauberkurs 2020

Zur umfassendes Ausbildung des Zweiradsportlers gehört auch das Wissen um die Funktion seines Sportgerätes, denn in den häufigsten Fällen sind technische Defekte kein Pech sondern liegen in der Verantwortung des Fahrers oder des „Mechanikers“.

Nachdem der Basiskurs schon ein paar Wochen zurücklag fand gestern auch der zweite Kurzs mit fortgeschrittenen Inhalten statt.

Ab jetzt gibts keine Ausreden mehr: Perfect preparation prevents poor performance!

Danke an Max Fischer und MZ Hoyler Bike für die Durchführung der beiden Kurse!

Benedikt Helbig bei Tour de Selangor

Mit der Tour de Selangor hat Benedikt Helbig vergangene Woche seine erste UCI Rundfahrt bestritten.
„Die 5 Etappen waren geprägt von schwülem Wetter, schönen Landschaften, Sonne und top Organisation. Für mich kam das Highlight gleich auf der ersten Etappe: Bei Kilometer Null attackierte ich und durfte/musste so die nächsten 180 Kilometer in der Spitze verbringen. Am Ende reichte es trotz Krämpfen zu einem Besuch auf dem Podium. Wenig überraschend waren die folgenden Tage von schweren Beinen gezeichnet, trotzdem versuchte ich jeden Tag das Rennen aktiv mitzugestalten und in die Fluchtgruppe zu gehen oder einen Solovorstoß zu wagen.“